Performance | 12+

Die Solo-Performance „Schwanensee in  Sneakers“ öffnet den Blick für die facettenreichen Formen des Tanzes und die Kraft der Verwandlung, die jedem Körper innewohnt. In diesem Sinne begreift sich das Pop Up – Stück als lustvoller und kreativer Wissenstransfer für Jugendliche, der nicht die Vollständigkeit sucht, sondern unterschiedliche Perspektiven auf Tanz und Bewegung weitergibt.
Was ist Tanz? Was kann Tanz sein? Welche Körper tanzen?
Die Tänzerin Anna Till begibt sich in ein Crossover aus Stilen, welche vom Alltäglichen zum Grotesken, vom Klassischen zum Populären wechseln. Historisches Bewegungsmaterial trifft auf zeitgenössische Form. O-Töne unterschiedlicher Choreograf:innen, Musik und Sounds erklingen von Schallplatte, Kassette und Boom-Box. Vergangenes wird mit Gegenwärtigem verwoben. Ist das Warten auf den Bus eigentlich auch Tanz?

Anna Till (*1983) lebt und arbeitet als freischaffende Choreografin in Dresden. Sie studierte „Tanz, Kontext, Choreographie“ am HZT Berlin und „Angewandte Kulturwissenschaften“ in Lüneburg.
Unter dem Label situation productions entwickelt sie Tanzproduktionen mit Fokus auf internationalen Austausch und künstlerische Kollaboration. Darunter „life in numbers“ (2019) mit Katia Manjate (MOZ) und „Experiencing Time“ (2021) mit Barbara Lubich (IT/DE). Gemeinsam mit B. Lubich arbeitet sie außerdem in dem Kollektiv TILL&LUBICH an interdisziplinären Performanceprojekten.
Als Tänzerin arbeitete Anna eng mit Antje Pfundtner in Gesellschaft für die Produktionen „ENDE“ und „Alles auf Anfang“ und innerhalb des Diskursformats „Tischgesellschaften“. Anna leitet Vermittlungsformate für Kinder und Jugendliche sowie regelmäßig Seminare und Workshops an Kunsthochschulen. Zuletzt war sie Künstlerische Mitarbeiterin am HZT Berlin. Sie ist im Vorstand von TanzNetzDresden. http://www.annatill.de

 

Nora Otte (*1981) studierte Szenische Künste an der Universität Hildesheim. Seit 2006 nimmt sie regelmäßig an Butoh-Intensiv-Workshops bei Tadashi Endo/ Göttingen teil. 2013 bis 2016 war sie als Regieassistentin am Staatsschauspiel Dresden tätig. In dieser Zeit entstanden eigene Regiearbeiten u.a.: „Medea.Stimmen“ von C. Wolf und „ichglaubeaneineneinzigengott.“ von S. Massini. Seit 2016 arbeitet sie freischaffend für Theater, Tanz und Film als Regisseurin, Dramaturgin und Performerin. 2018 stand sie als Butoh-Performerin in der Inszenierung „Tristan und Isolde“ (Wagner), Regie: S. Langridge an der Staatsoper Hannover auf der Bühne. 2018/19 absolvierte sie eine Fortbildung am Theater Junge Generation Dresden für Puppenspiel- und Objekttheaterregie und war in diesem Zusammenhang Co-Regisseurin beim Projekt „Marco Polo“. In Dresden arbeitet sie wiederkehrend mit unterschiedlichen freien Gruppen: missingdots, situation productions, the guts company, DIE BÜHNE – das Studententheater der TU-Dresden. Jüngste Arbeiten sind: 2021 „Wölfchenverschwörung – Das GRIMMinalgericht“/ Regie – Puppentheater/ Sorbisch-Deutsches Volkstheater Bautzen; 2021 „Momo Offline“/ Fassung und Regie/ DIE BÜHNE der TU – Dresden; 2021 „Experiencing Time“ als auch „Experiencing Time Passing“/ Dramaturgie und Textregie/ situation productions Dresden; 2022 „GOOSEBUMPS“/ Regie/ missingdots e.V. im EZK Hellerau; 2022 „VerFahrenheit > a man’s world“/ Fassung und Regie/ DIE BÜHNE der TU – Dresden.

Premiere

07. März 2023, Marie-Curie-Gymnasium Dresden (Schulvorstellung)

Mit

Inszenierung: Nora Otte und Anna Till
Tanz und Choreographie: Anna Till
Dramaturgie: Nora Otte
Musik und Komposition: Johannes Till
Bühne und Ausstattung: Konstanze Grotkopp

Dauer

ca 40′

Nächste Aufführungen

09. März 2023, Marie-Curie-Gymnasium Dresden (Schulvorstellung)
10. März 2023, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste (öffentliche Vorstellung im Rahmen von Watch out! Festival für Jung und Alt)