
Die 1984 geborene Choreographin May Zarhy ist Absolventin der Rotterdam Dance Academy sowie des choreographischen Programms ex.e.r.ce in Montpellier Frankreich. Sie arbeitete u.a. mit William Forsythe und gründete mit Fabrice Mazliah und Ioannis Mandafounis das kollaborative Trio mamaza. Zarhys Arbeit bewegt sich innerhalb einer breiteren Definition von Choreographie zwischen Bühnen-, ortsspezifischen und partizipativen Performances. Sie ist besonders fasziniert von der Beziehung zwischen den Medien Tanz und Musik.
Seit 2015 arbeitet sie zwischen Israel und Deutschland und schafft u. a. Werke wie: YES (2015, Diver Festival) und the VOICES (2017, Diver Festival) in Zusammenarbeit mit der Vokalistin Michal Oppenheim; NEXT TO NEAR (2017, Sophiensaele Berlin) in Zusammenarbeit mit Hermann Heisig, die ortsspezifische Tour Kol Yom (2018, Loving Art Festival) zusammen mit dem Musiker Elad Bardes. Seit 2017 kuratiert sie ihre Video-Screeningserie „Cinemay – Choreographic Cinema“, veranstaltet vom Center of Contemporary Art Tel Aviv. Zarhy arbeitet zudem als Dramaturgin für andere Künstler, wie z.B.: Shira Eviatar, Fabrice Mazliah, Hermann Heisig, Adi Boutrous etc. Sie unterrichtet an der School of Visual Theater Jerusalem, K3 Hamburg, Kelim Center Bat Yam und anderen.