Künstlerische Begegnungen mit Schulen: Perspektiven und Spannungsfelder im Tanz für junges Publikum

Das explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum bringt mobile Pop Up-Produktionen direkt in Schulen und auf die Bühne und eröffnet damit neue künstlerische Erfahrungsräume für junge Menschen. Tanz in Schule schafft wertvolle Begegnungen – zugleich treffen hier unterschiedliche Perspektiven aufeinander, was auch Konflikte, Widerstände und strukturelle Herausforderungen mit sich bringen kann.
Im Zentrum des Panels steht die Frage, wie sich zunehmende gesellschaftliche Polarisierung und politische Spannungen konkret im schulischen Alltag und in künstlerischen Arbeitsprozessen widerspiegeln. Themen wie Diversität, Körperlichkeit und offene Ausdrucksformen werden dabei immer häufiger zu Aushandlungsfeldern, die sowohl Schüler*innen als auch Künstler*innen betreffen.
 Ausgehend von künstlerischen und internationalen Perspektiven diskutieren wir, wie Künstler*innen und Veranstalter*innen mit Druck, Kritik und Diskriminierung umgehen, welche Konfliktlinien besonders sichtbar werden und wie sich darauf reagieren lässt. Im Fokus stehen Strategien, Allianzen und Schutzräume, die notwendig sind, um trotz wachsender Spannungen künstlerische Arbeit in Schulen zu ermöglichen und Tanz als offenen Raum für Erfahrung, Austausch und Dialog für junge Menschen langfristig zu sichern.

Im Rahmen der Tanztriennale 2026 in Hamburg
Am 18.06.2026, 14:30 – 16:00, WIESE e.G, für die Teilnahme ist eine Akkreditierung bei der Tanztriennale notwendig. Mehr Infos

 

Credits

Mit
Regina Rossi (Choreographin)
Yotam Peled (Choreograph)
Laurent Meheust (Leiter Le Gymnase CDCN)
Eddie Nixon (Künstlerischer Leiter The Place)

Moderation: Dan Thy Ngyuen (Co-Leitung Fluctoplasma Festival)