Vermittlungsformate für junges Publikum

Unsere Vermittlungsformate wenden sich an Kinder ab dem Kitaalter, Jugendliche und Pädagog*innen. Schüler*innen haben die Möglichkeit im Klassenverband direkt an der Entwicklung von Tanzproduktionen in unterschiedlichen Formaten teilzunehmen, Aufführungen zu besuchen und in vor- oder nachbereitenden Workshops und Gesprächsformaten vielfältige Erfahrungen über das Stück hinaus zu erleben.

 

An der Stückentwicklung teilnehmen — regelmäßige Begegnungen mit den Künstler*innen

Eine Besonderheit von explore dance liegt darin, dass bestimmte Gruppen von Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit haben, die Entwicklung des Stückes zu begleiten. In unterschiedlichen Formaten und regelmäßigen Abständen begegnen Kinder und Künstler*innen sich, werden involviert in den künstlerischen Prozess beginnend bei der Themenfindung bis hin zur Aufführung. Durch die intensive und kontinuierliche Auseinandersetzung begleiten die Kinder und Jugendlichen die Entstehung der Produktion, lernen künstlerische Arbeitsweisen kennen und können so als junge Dramaturg*innen fungieren.

 

Diese Formate stellen für das künstlerische Team die Möglichkeit dar, in die Lebenswelten des jungen Publikums einzutauchen und so seine Sichtweisen, Gedanken und Fragestellungen kennenzulernen. Die Formate unterstützen sie in der Themensuche und – findung und bei der Generierung von Bewegungsmaterial.

 

Warm up | Hospitanz – die Kinder heißen die Künstler*innen in der Schule willkommen

Durch einen ersten Besuch in der Schule und der Hospitanz in einer Klasse, erlangen die Künstler*innen einen ersten Eindruck vom Lernumfeld und dem Schulalltag der beteiligten Kinder. Sie stellen sich sowie die Idee ihres Stückes vor. Physische Übungen und Bewegungsspiele ermöglichen ein erstes Kennenlernen auf der nonverbalen Ebene.

 

Probenbesuch mit Feedbacksession — Die Kinder kommen ins Theater

Durch Probenbesuche im Theater oder dem Studio begegnen die Kinder den Künstler*innen im außerschulischen Raum. Sie sind eingeladen Proben oder einzelne Szenen der Produktion anzuschauen und anschließend darüber ins Gespräch mit dem Künstler*innenteam zu kommen. Sie haben die Möglichkeit direktes Feedback über das Erlebte zu geben, Ideen und Anregungen auszutauschen und so eigene Impulse in den Prozess zu geben.

 

Bewegungsworkshop

Durch physische und tänzerische Übungen oder Bewegungsaufgaben vermitteln die Künstler*innen ihre Arbeitsweisen und geben den Kindern die Möglichkeit ganzheitlich und mit dem Leib in das Stück einzutauchen.

 

Am Stück angedockte Vermittlungsformate für die jungen Zuschauer*innen

 In vor- und nachbereitenden Workshops tauchen junge Zuschauer*innen, die Aufführung erlebt haben intensiver in das Stück und seine Inhalte ein – durch Worte oder | und Bewegungen.

 

Stückeinführung

Durch sprachliche oder physische Einführungen in Vorstellungen, wird das Publikum auf die künstlerischen Arbeiten auf sinnliche oder informative Weise vorbereitet. Dabei kann der Fokus auf der Entstehung, den Inhalten oder dem Kontext der Produktion liegen.

 

Nachgespräche

In Gesprächsformaten tauschen sich junge Zuschauer*innen und Künstler*innen über das Erlebte aus. Fragen, Gedanken, Ideen und Bildern zum Gesehenen können ihren Ausdruck finden. Bei Kindern und Jugendlichen bieten sich kleine Gruppen besonders an, um eine intime Atmosphäre zu schaffen und möglichst viele in die Gespräche zu integrieren.