News-Presse Archiv - explore dance https://explore-dance.de/news-presse-archive/ Tanz für junges Publikum Fri, 12 Jun 2026 05:40:10 +0000 de hourly 1 https://explore-dance.de/wp-content/uploads/2019/02/cropped-Favicon-32x32.png News-Presse Archiv - explore dance https://explore-dance.de/news-presse-archive/ 32 32 explore dance präsentiert Programm-Highlights beim Watch Out! Festival in Dresden und bei der Tanztriennale in Hamburg https://explore-dance.de/news-presse/explore-dance-praesentiert-programm-highlights-beim-watch-out-festival-in-dresden-und-bei-der-tanztriennale-in-hamburg/ Fri, 12 Jun 2026 05:34:30 +0000 https://explore-dance.de/?post_type=news-presse&p=21277 explore dance präsentiert Programm-Highlights beim Watch Out! Festival in Dresden
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21. Mai  2026

Im Mai und Juni ist das bundesweite Netzwerk explore dance bei zwei hochkarätigen Tanzereignissen präsent: Beim Watch Out! Festival für Jung und Alt in Dresden feiert die Bühnenversion der explore dance Produktion „Main Character: Lost“ der Compagnie Miller de Nobili ihre Uraufführung. Im Anschluss ist das Netzwerk bei der ersten Ausgabe der Tanztriennale in Hamburg vertreten: Neben Vorstellungen von Pop Up-Stücken an Hamburger Schulen lädt explore dance im Rahmen des Forums „Collective Impact“ zum diskursiven Austausch über Tanz im schulischen Kontext ein.

Dresden/Hamburg, 21. Mai 2026 – explore dance präsentiert zeitgenössischen Tanz für junges Publikum bei zwei zentralen Tanzplattformen dieses Frühsommers und unterstreicht damit die gesamte Bandbreite seines Schaffens. Ob mit einem neuen Bühnenstück für junges Publikum, durch mobile Produktionen als direkte Begegnungsräume abseits klassischer Spielstätten oder im Rahmen des diskursiven Austauschs: Das Netzwerk folgt konsequent seinem Anspruch, die kulturelle Teilhabe von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu stärken und jungen Menschen inspirierende Berührungspunkte mit Tanz zu ermöglichen.

In Dresden feiert die Bühnenfassung von Miller de Nobilis „Main Character: Lost“ beim Watch Out! Festival für Jung und Alt Premiere. Das vom 27. bis 30. Mai 2026 von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste präsentierte Festival bietet ein vielseitiges Programm mit transgenerationalem Ansatz. Am 28. und 29. Mai zeigen Miller de Nobili, die 2025 mit dem Förderpreis der Landeshauptstadt Dresden ausgezeichnet worden sind, ihr Stück erstmals auf großer Bühne. Drei Tänzer*innen aus Breaking, Hip-Hop und zeitgenössischem Tanz spiegeln das Heranwachsen mit all seinen Herausforderungen, von Selbstfindung und Zukunftsangst.

In Hamburg folgt der nächste wichtige Meilenstein vom 14. bis 21. Juni auf der ersten Tanztriennale – dem neuen kulturellen Leuchtturm der Kulturstiftung des Bundes für den Tanz: Unter dem Motto „Brave Moves. Courageous Joy“ macht die Auftaktausgabe das Potenzial und die Vielfalt des Tanzes sichtbar. Um dies für ein junges Publikum direkt erlebbar zu machen, bringt explore dance zwei seiner mobilen Pop Ups während der Tanztriennale direkt in Hamburger Schulen:

„WUW – Wind und Wand“ des Kollektivs ZINADA verhandelt in einer hochenergetischen Performance die prägende Phase vor der Pubertät.
In „Tie Break“ erforscht Constantin Trommlitz mit Tänzer*innen verschiedener Tanzstile, wie der Körper Emotionen sichtbar macht. Es geht um Selbstbild, eigene Potenziale, Selbstzweifel sowie den Umgang mit Druck, Nervosität und Niederlagen.

Flankierend zu den Schulaufführungen ist explore dance auf dem Tanztriennale-Forum „Collective Impact“ (18. – 21.06) präsent – ein umfangreiches viertägiges Format mit Panels, Workshops und Diskussionsrunden, das sich damit beschäftigt, wie Tanz Verbindungen schaffen und neue Perspektiven für die Gesellschaft eröffnen kann.

Am 18. Juni veranstaltet das Netzwerk in diesem Rahmen die Forum-Session 7,  (14:30 – 16:00 Uhr, Wiese e.G., Hamburg). Unter dem Titel „Künstlerische Begegnungen mit Schulen: Perspektiven und Spannungsfelder im Tanz für junges Publikum“ diskutieren die Choreograph*innen Yotam Peled und Regina Rossi sowie die internationalen Gäste Laurent Meheust (Direktor Le Gymnase CDCN, Roubaix) und Eddie Nixon (Künstlerischer Leiter The Place, London) über den Umgang mit Druck, Kritik und Diskriminierung. Unter der Moderation des Soziologen Dan Thy Nguyen (Direktor Fluctoplasma Festival) beleuchtet die Session, wie sich gesellschaftliche Polarisierung konkret im Schulalltag widerspiegelt und welche Handlungsmöglichkeiten Kulturschaffende haben.

Die aktuellen Aktivitäten in Dresden und Hamburg machen noch einmal deutlich, wie wichtig langfristige strukturelle Unterstützung für Tanzangebote für junges Publikum ist. explore dance arbeitet derzeit ohne Bundesförderung und ist für die Fortführung seiner Aktivitäten in 2027 dringend auf neue Fördermittel des Bundes angewiesen. Nur so können Produktionen, Schulkooperationen, bundesweite und internationale Austauschformate auch künftig nachhaltig umgesetzt und kulturelle Teilhabe für Kinder und Jugendliche bundesweit gesichert werden.

explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum ist ein Zusammenschluss von fabrik (moves) Potsdam, Fokus Tanz München, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg, Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt/Main und Perform[d]ance Stralsund.
Die explore dance-Aktivitäten der Netzwerkpartner*innen werden jeweils lokal finanziert durch die Landeshauptstadt Potsdam, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums, die Landeshauptstadt Dresden, das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Crespo Foundation, den Fonds des Landes MV für Vorpommern und das östliche Mecklenburg und den Landkreis Vorpommern-Rügen.

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explore dance auf der 1. Tanztriennale in Hamburg https://explore-dance.de/news-presse/explore-dance-auf-der-1-tanztriennale-in-hamburg/ Wed, 01 Apr 2026 14:07:40 +0000 https://explore-dance.de/?post_type=news-presse&p=21094 explore dance zeigt zwei Pop Ups, WUW - Wind und Wand von ZINADA sowie Tie Break von Constantin Trommlitz [...]

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1. April 2026

explore dance auf der 1. Tanztriennale in Hamburg

Vom 14. bis 21. Juni 2026 findet erstmals die Tanztriennale in Hamburg statt. Das von der Kulturstiftung des Bundes initiierte Leuchtturmprojekt wird gemeinsam vom Hamburg Ballett, Kampnagel und K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg realisiert.

Unter dem Motto „Brave Moves. Courageous Joy“ macht die Auftaktausgabe aktuelle Tendenzen im zeitgenössischen Tanz sichtbar und bringt nationale wie internationale Künstler*innen auf die Bühnen der Hansestadt. Die Tanztriennale richtet sich an Tanzschaffende ebenso wie an die breite Öffentlichkeit und lädt dazu ein, zuzuschauen, mitzumachen, ins Gespräch zu kommen – und natürlich zu tanzen.

Wir freuen uns sehr, dass explore dance mit zwei Pop Ups und einem Diskussionsformat vertreten sein wird:

WUW – Wind und Wand des Künstlerkollektivs ZINADA sowie Tie Break von Constantin Trommlitz. Die Stücke werden im Rahmen des Festivals an Hamburger Schulen gezeigt.

Unter dem Titel „Künstlerische Begegnungen mit Schulen: Perspektiven und Spannungsfelder im Tanz für junges Publikum“ diskutieren im Rahmen des Tanztriennale Forums „Collective Impact“ die Choreograph*innen Yotam Peled und Regina Rossi sowie die internationalen Gäste Laurent Meheust (Direktor Le Gymnase CDCN, Roubaix) und Eddie Nixon (Künstlerischer Leiter The Place, London) über den Umgang mit Druck, Kritik und Diskriminierung. Unter der Moderation des Soziologen Dan Thy Nguyen (Direktor Fluctoplasma Festival) beleuchtet die Session, wie sich gesellschaftliche Polarisierung konkret im Schulalltag widerspiegelt und welche Handlungsmöglichkeiten Kulturschaffende haben.

📅  14. – 21. Juni 2026

📍    Verschiedene Spielstätten in Hamburg

🔗  Weitere Infos findet ihr hier.

👉🏻 Die Vorstellungen von WUW – Wind und Wand und Tie Break finden an Hamburger Schulen statt. Die Kapazitäten für externe Zuschauer*innen sind begrenzt – wir bitten daher um Anmeldung unter: tanzplan2@kampnagel.de

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Tanzplattform 2026 https://explore-dance.de/news-presse/tanzplattform26/ Thu, 26 Feb 2026 09:45:47 +0000 https://explore-dance.de/?post_type=news-presse&p=20862 explore dance ist mit Diskussionsformat auf der Tanzplattform 2026 in Dresden vertreten... [...]

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26. Februar 2026

explore dance auf der Tanzplattform Deutschland 2026

Wir freuen uns auf die Tanzplattform Deutschland, die vom 11. bis 15. März 2026 in Dresden stattfindet. Hier werden nicht nur viele explore dance Künstler*innen, darunter Regina Rossi und Ceren Oran, ihre Stücke präsentieren, sondern auch ZINADA und Constantin Trommlitz unser Netzwerk im Pitching vertreten.

Darüber hinaus sind wir mit einem eigenen Diskussionsformat Raus aus der Blackbox – hin zum Publikum“ dabei. Gemeinsam mit Tanzschaffenden möchten wir beleuchten, was es bedeutet, mobile Stücke für ein junges Publikum zu entwickeln.

Mit dabei sind die explore dance Choreograph*innen Elisabete Finger, Jana Schmück, Alexander Varekhine und Rotem Weissmann. Die Moderation übernimmt Juliane Raschel (explore dance Projektleitung Frankfurt am Main).

Wann: 13. März, 14:30 Uhr

Wo: Kranfoyer im tjg theater junge generation

Hinweis: Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Wir bitten um vorherige Anmeldung.

Weitere Informationen & Anmeldung: Findet ihr unter diesem Link.

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Appell an die Bundespolitik https://explore-dance.de/news-presse/appell-an-die-bundespolitik/ Tue, 09 Dec 2025 14:37:40 +0000 https://explore-dance.de/?post_type=news-presse&p=20525 Tanz als Fundament unserer kulturellen Zukunft stärken – gemeinsam mit Ländern und Kommunen! [...]

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09. Dezember 2025

Tanz als Fundament unserer kulturellen Zukunft stärken – gemeinsam mit Ländern und Kommunen!

Tanz ist eine zentrale Kraft unserer Kultur. Er verbindet Menschen über sprachliche und soziale Grenzen hinweg, stiftet Gemeinschaft, ermöglicht Teilhabe und wirkt weit in die Gesellschaft hinein.

Die Politik vor Ort hat diese Stärke des Tanzes und sein enormes künstlerisches und soziales Potential erkannt. Deshalb haben Länder und Kommunen rund 13 Mio. Euro im Rahmen der INITIATIVE TANZ zugesagt.

Nun erwarten Fördergeber und Tanzszene gleichermaßen, dass auch der Bund substanzielle Mittel bereitstellt. Denn nur so können sich künstlerische Exzellenz im Tanz, kulturelle Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt nachhaltig entfalten.

Wir appellieren an die Bundespolitik: Stärken Sie den Tanz – mit einer Bundesförderung, die dem starken Engagement von Ländern und Kommunen entspricht!

Kommunen und Länder bekennen sich!

Bundesweite Programme wie TANZPAKT Stadt-Land-Bund, das NATIONALE PERFORMANCE NETZ und explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum haben gezeigt, dass wirksame Bundesförderung nachhaltige Strukturen schafft.

Kommunen und Länder leisten hierbei den maßgeblichen Beitrag: Rund 13 Mio. Euro fließen in die Förderschwerpunkte der INITIATIVE TANZ – während der Bund bislang lediglich mit 1,9 Mio. Euro beteiligt ist.

Unter diesen Bedingungen können diese Programme ihre Wirkung kaum entfalten. Die Folgen sind gravierend:  freie Ensembles, Tanzhäuser und -institutionen sowie inklusive Projekte verlieren ihre Basis, migrantische Communities, ländliche Räume und sozial benachteiligte Stadtteile verlieren kulturelle Zugänge,
Kinder und Jugendliche als Publikum von heute werden abgehängt und haben deutlich weniger Chancen auf ästhetische Bildung und künstlerische Teilhabe.

Tanz: Motor kultureller Bildung und sozialer Teilhabe

Der Tanz zählt seit Jahrzehnten zu den innovativsten Bereichen der deutschen Kulturlandschaft – in Metropolen ebenso wie auf dem Land. Rund 15.000 Tanzschaffende arbeiten in den 60 Stadt- und Staatstheatern, ca. 1.000 freien Ensembles und 5.000 Tanz- und Ballettschulen. Zwei Millionen Menschen besuchen jährlich Tanzaufführungen, drei Millionen tanzen selbst.

Trotz dieser Breite und Wirkungskraft entfallen von 3 Milliarden Euro Förderung der Kommunen, Länder und des Bundes für Theater, Tanz und Orchester nur sieben Prozent auf den Tanz. Die Folgen sind unübersehbar: Immer mehr Künstler*innen geben auf. Ballett- und Tanztheaterensembles werden immer weiter verkleinert. Angebote für junge Menschen wie auch für marginalisierte Gruppen geraten zunehmend unter Druck. Die über Jahre aufgebaute Expertise geht dem Tanz und der Gesellschaft verloren.

Für die freien Tanzschaffenden verschärft sich die Lage zusätzlich: Prekäre Arbeitsbedingungen werden zur Regel. Kurzfristige Projektförderungen führen dazu, dass verlässliche wirtschaftliche Perspektiven, faire Honorare und stabile Arbeitsstrukturen systematisch unterlaufen werden.

Gleichzeitig geraten Tanzschulen und Tanzprojekte aufgrund ungeklärter rechtlicher Rahmenbedingungen und der geplanten Umsatzsteuer für Bildungsangebote in akute Existenznot.

Kooperativer Kulturföderalismus ist unverzichtbar

Der Kulturföderalismus lebt vom Zusammenwirken von Bund, Ländern und Kommunen. Bundesmittel haben hier eine zentrale Hebelwirkung: Sie machen die bundesweite und internationale Bedeutung exzellenter Tanzkunst sichtbar, würdigen die erheblichen Investitionen der Länder und Kommunen und ermöglichen Förderungen, die ohne Bundesbeteiligung gar nicht erst zustande kämen.

Doch aktuell zieht sich der Bund aus dieser Verantwortung zurück – und gefährdet damit nicht nur gewachsene Strukturen, sondern die gemeinsame Grundlage einer zukunftsfähigen Kulturpolitik. Wir warnen eindringlich: Eine Abkehr von dieser Zusammenarbeit ist eine Abkehr vom gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Unser Appell

Wir fordern den Bund auf, die Initiative der Länder und Kommunen entschlossen aufzugreifen:

1. Stärken Sie die Förderung des Tanzes – auf Augenhöhe mit Ländern und Kommunen, nachhaltig, verlässlich, strukturell.

2. Sichern Sie klare und rechtlich tragfähige Rahmenbedingungen für Tanzschaffende und Bildungseinrichtungen.

3. Bauen Sie bundesweite Programme aus – für eine kooperative und zukunftsfähige Kulturpolitik.

Der Tanz ist ein Herzstück unserer Kultur. Geben wir ihm die finanzielle und politische Unterstützung, die er braucht – und die unsere Gesellschaft verdient.

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Open Calls für Choreograph*innen https://explore-dance.de/news-presse/open-calls-fuer-choreographinnen/ Wed, 03 Dec 2025 11:54:24 +0000 https://explore-dance.de/?post_type=news-presse&p=20485 Mit drei aktuellen Ausschreibungen sucht explore dance Choreograph*innen für drei Pop Up-Neuproduktionen für junges Publikum [...]

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03.12.2025

explore dance sucht Choreograph*innen für drei Pop Up-Neuproduktionen für junges Publikum mit Premieren im Herbst 2026. Die Pop Ups werden von den explore dance-Netzwerkpartner*innen in Frankfurt/Main (Künstler*innenhaus Mousonturm), Potsdam (fabrik) und Stralsund (Perform[d]ance) produziert:

  • Das Künstler*innenhaus Mousonturm in Frankfurt/Main sucht eine*n Choreographen*in oder ein Tanz-Kollektiv, für die Entwicklung eines zeitgenössischen Pop Ups für junges Publikum zwischen 6 und 8 Jahren.
  • Die fabrik Potsdam richtet sich an Choreograph*innen oder künstlerische Teams, die in der Region Brandenburg/Berlin leben und/oder arbeiten und bisher nicht vorwiegend für junges Publikum produziert haben. Die Neuproduktion soll für Kinder im Alter zwischen 0 und 5 Jahren konzipiert sein.
  • Perform[d]ance Stralsund adressiert Choreograph*innen, die in den Bundesländern der Netzwerkpartner*innen (Bayern, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen) bzw. im europäischen Ausland leben und/oder arbeiten und bisher ebenfalls nicht vorwiegend für Kinder und Jugendliche produziert haben. Das Pop Up soll sich an ein junges Publikum im Alter zwischen 10 und 12 Jahren richten.

Alle Details zum zeitlichen Rahmen der Produktionen, zu den individuellen Konditionen sowie Kontaktinfos für Nachfragen und Bewerbungen sind in den vollständigen Open Calls nachzulesen. Bewerbungsschluss für alle Einsendungen ist der 12. Januar 2026.

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Wegfall der Bundesförderung 2026 gefährdet die bundesweite Arbeit für junges Publikum des länderübergreifenden Netzwerks explore dance https://explore-dance.de/news-presse/wegfall-der-bundesfoerderung-2026-gefaehrdet-die-bundesweite-arbeit-fuer-junges-publikum-des-laenderuebergreifenden-netzwerks-explore-dance/ Mon, 01 Dec 2025 12:31:42 +0000 https://explore-dance.de/?post_type=news-presse&p=20442 explore dance erhält für 2026 keine finanzielle Unterstützung durch den Bund. Der Wegfall der Bundesmittel steht in drastischem Widerspruch zur beeindruckenden Bilanz des Netzwerks. [...]

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20. November 2025

Wegfall der Bundesförderung 2026 gefährdet bundesweite Arbeit für junges Publikum 

Das bundesweite Netzwerk explore dance – Tanz für junges Publikum erhält für 2026 keine finanzielle Unterstützung durch den Bund. Der Wegfall der Bundesmittel steht in drastischem Widerspruch zur beeindruckenden Bilanz der preisgekrönten Initiative, die seit über acht Jahren aktive kulturelle Teilhabe und Zugang zur Kunstform Tanz für Kinder und Jugendliche schafft und damit eine grundlegende und bundesweite kulturpolitische Aufgabe erfüllt.

Die Streichung der Bundesförderung trifft das Netzwerk zu einem Zeitpunkt, da es sich einer stetig steigenden Nachfrage von Schulen und Bildungseinrichtungen gegenübersieht. Erst in diesem Jahr hatte sich explore dance mit dem Künstler*innenhaus Mousonturm in Frankfurt (Main) und Perform[d]ance in Stralsund auf insgesamt sechs Partner aus sechs Städten der Bundesländer Bayern, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen erweitert, um Angebote auszubauen, Vorstellungen weiter in die Fläche zu bringen und noch mehr Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland unabhängig von ihrem Wohnort oder sozialen Hintergrund zu erreichen.

„Unsere Enttäuschung ist groß, denn ausgehend von der positiven Resonanz auch im politischen Raum waren wir sehr optimistisch, dass die erfolgreiche Arbeit von explore dance durch die Bundespolitik weiter unterstützt wird. Das ungebrochen hohe und weiter wachsende Interesse an Kooperationen und Tanzproduktionen für junges Publikum zeigt deutlich, wie wichtig der Zugang zu Kunst und Kultur gerade auch für junge Menschen und deren Stärkung als ein Publikum von heute ist, sowohl in den Städten wie auf dem Land. Das ist nun ein Schritt zurück und in die falsche Richtung. Die Förderung von künstlerischem Erleben für Kinder und Jugendliche braucht Kontinuität. Die bestehende Lücke im Kulturangebot für Kinder und Jugendliche darf nicht noch größer werden“, so die Vertreter*innen des Vorstands von explore dance, Dr. Kerstin Evert (K3 | Tanzplan Hamburg) und Sven Till (fabrik Potsdam).

Die bundesweite Arbeit des Netzwerks und zahlreiche geplante Gastspiele und Neuproduktionen für 2026 sind nun akut gefährdet. Denn obwohl das Netzwerk fortlaufende Unterstützung von Ländern und Kommunen sowie Stiftungen der inzwischen sechs Partnerstädte – Hamburg, München, Potsdam, Frankfurt (Main), Stralsund und Dresden – erhält, sind zusätzliche Bundesmittel essentiell, um neue Tanzstücke zu produzieren, nachhaltig zu touren und um Kindern und Jugendlichen in ganz Deutschland – in ländlichen wie in urbanen Räumen – die Teilhabe an künstlerischem Erleben und Zugang zur Kunstform Tanz zu eröffnen.
„Tanz-Kunst mit und für ein junges Publikum ist uns gerade in dieser Zeit zu wichtig, um Sie jetzt aufzugeben. Unser Dank gilt vor allem unseren kofördernden Städten und Ländern, die explore dance seit 2018 eng begleiten und weiterhin unterstützen sowie allen Bundespolitiker*innen, die sich weiter für unser Fortbestehen einsetzen. Ebenso danken wir der Beisheim-Stiftung und der Art Mentor Foundation für die bisherige Unterstützung unserer Aktivitäten“, betonen Evert und Till.
„Gemeinsam mit dem Dachverband Tanz Deutschland, NPN Nationales Performance Netz und TANZPAKT Stadt-Land-Bund/Bureau Ritter steht explore dance als Teil der INITIATIVE TANZ für die kooperative Tanzförderung und setzt weiter auf den Bund als verlässlichen Partner für den Erhalt der international renommierten deutschen Tanzlandschaft.“

35 Tanzproduktionen für junges Publikum hat explore dance in den letzten acht Jahren bundesweit und international in Städten und im ländlichen Raum mit über 650 Vorstellungen vor jungem Publikum auf Bühnen, in Schulen, Kultureinrichtungen und im öffentlichen Raum gezeigt und durch umfassende Vermittlungsangebote wie Workshops und Probenbesuche begleitet. Auszeichnungen für herausragende Entwicklung im Rahmen des Deutschen Tanzpreises 2024 und mit dem Theaterpreis Der FAUST (2019), Einladungen von Produktionen und Choreograph*innen zur Tanzplattform Deutschland und zu internationalen Festivals, die Aufnahme in den UNESCO Staatenbericht als innovatives Beispiel für die Förderung kultureller Vielfalt sowie internationale Kooperationen zum Aufbau ähnlicher Netzwerkstrukturen zeigen, dass sich explore dance inzwischen als großes Erfolgsmodell für kooperativen Kulturföderalismus bewährt hat.

explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum ist ein Zusammenschluss von fabrik Potsdam, Fokus Tanz München, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg, Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt/Main und Perform[d]ance Stralsund. Das Netzwerk wird noch bis Ende November 2025 durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert; die explore dance-Aktivitäten der Projektpartner*innen werden weiterhin jeweils kofinanziert durch die Landeshauptstadt Potsdam, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, das
Kulturreferat der Landeshauptstadt München, den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums, das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, die Landeshauptstadt Dresden, die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Crespo Foundation, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern und den Landkreis Vorpommern-Rügen.
Mit Unterstützung der Beisheim Stiftung und der Art Mentor Foundation Lucerne.

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Gemeinsamer Appell der Freien Darstellenden Künste https://explore-dance.de/news-presse/gemeinsamer-appell-der-freien-darstellenden-kuenste/ Mon, 01 Dec 2025 10:40:31 +0000 https://explore-dance.de/?post_type=news-presse&p=20457 Bundeshaushalt 2026: Keine Zukunft für wesentliche Strukturen der Freien Darstellenden Künste [...]

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01. Dezember 2025

Bundeshaushalt 2026: Keine Zukunft für wesentliche Strukturen  

Der Haushalt für den Bereich Kultur und Medien beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Staatsminister Wolfram Weimer, steigt im Jahr 2026 auf rund 2,57 Milliarden Euro – dennoch sind wesentliche Strukturen der Freien Darstellenden Künste weiterhin nicht gesichert. Dies bedeutet eine existenzielle Herausforderung für zentrale Akteur*innen der Freien Darstellenden Künste – sie sind Motoren einer lebendigen, innovativen und international vernetzten Kulturszene in Deutschland.

Zentrale Netzwerke und Programme der Freien Darstellenden Künste – neben explore dance auch das Bündnis internationaler Produktionshäuser, das Bundesnetzwerk flukks+ e. V. (Nachfolgeorganisation der flausen+ gGmbH) sowie das Netzwerk Freier Theater (NFT) – fallen trotz des großen Engagements der Akteur*innen selbst, des Fonds Darstellende Künste, sowie zahlreicher Partner*innen aus der Bundesförderung heraus. Betroffen sind zudem Komplexx Figurentheater und FESTIVALFRIENDS, die durch das Auslaufen des Programms „Verbindungen fördern“ – wie weitere fünf Netzwerke – keine Bundesförderung mehr erhalten.

Angesichts dieser Entwicklungen appellieren wir an den Kulturstaatsminister, Verantwortung zu übernehmen und die Zielvorgaben des Koalitionsvertrags einzuhalten. Darin ist die Stabilisierung und Systematisierung der Kulturförderung festgeschrieben: Die Freien Künste sollen gestärkt und zukunftsfähig aufgestellt werden.

Die ersatzlose Streichung zentraler Strukturen widerspricht diesem Auftrag. Wir bitten daher den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, diese Fehlstellung im Haushalt 2026 zu überbrücken und im Haushalt 2027 zu korrigieren – und damit den Abbau kreativer Infrastruktur der Freien Darstellenden Künste abzuwenden.

Erstunterzeichnende:

– Bündnis internationaler Produktionshäuser e.V.
mit: FFT Düsseldorf
HAU Hebbel am Ufer | Berlin
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste | Dresden
Kampnagel | Hamburg
Künstler*innenhaus Mousonturm | Frankfurt (a.M.)
PACT Zollverein | Essen
tanzhaus nrw | Düsseldorf

– explore dance
mit: fabrik (moves) Potsdam
Fokus Tanz München
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste | Dresden
K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg
Künstler*innenhaus Mousonturm | Frankfurt (a.M.)
PERFORM[D]ANCE | Stralsund)

– FESTIVALFRIENDS
– Fonds Darstellende Künste
– Bündnis internationaler Produktionshäuser e.V.
mit: FFT Düsseldorf
HAU Hebbel am Ufer | Berlin
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste | Dresden
Kampnagel | Hamburg
Künstler*innenhaus Mousonturm | Frankfurt (a.M.)
PACT Zollverein | Essen
tanzhaus nrw | Düsseldorf

– KompleXX Figurentheater
mit: Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst | Bochum
Figurentheater Osnabrück
Figurentheater-Kolleg | Bochum
Puppenspielkunst | Berlin
Kreatives Puppenatelier – Therapeutisches Figurenspiel | Halle (Saale)
Landesarbeitsgemeinschaft Puppenspiel | Erfurt
Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst – Studiengang
Figurentheater | Stuttgart
Tearticolo | Klotten
Theater der Nacht | Northeim
Theater Niridu | Süsel
UNIMA Deutschland
Verband Deutscher Puppentheater (VDP)
Westflügel Leipzig

– NFT Netzwerk Freier Theater
mit: LICHTHOF Theater | Hamburg
LOFFT – DAS THEATER | Leipzig
PATHOS Theater | München
Produktionshaus NAXOS | Frankfurt (a.M.)
Schwankhalle | Bremen
td Berlin
Theater im Depot | Dortmund
Theater RAMPE | Stuttgart
Theaterwerkstatt Pilkentafel | Flensburg
WUK Theater Quartier| Halle (Saale)
Zeitraumexit | Mannheim

– flukks+ e.V. (Nachfolgeorganisation von flausen+gGmbH)
mit 31 Mitgliedstheaterhäuser in 14 Bundesländern)

– andcompany&co
– Ariel Efraim Ashbel and friends
– Gob Squad Arts Collective
– Heinrich Horwitz
– Tanja Krone
– She She Pop – Performance Kollektiv

Weitere Unterstützer*innen dieses Appells sind herzlich eingeladen, sich zur Mitzeichnung unter kommunikation@fonds-daku.de zu melden.

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explore dance ist Teil der Initiative Tanz und setzt auf den Bund als verlässlichen Partner https://explore-dance.de/news-presse/explore-dance-ist-teil-der-initiative-tanz/ Tue, 21 Oct 2025 15:00:32 +0000 https://explore-dance.de/?post_type=news-presse&p=20164 Am 13.11.25 wird im Bundestag über die dringend benötigen Mittel im Bundeshaushalt 2026 entschieden. [...]

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18. September 2025

Die INITIATIVE TANZ setzt auf den Bund als verlässlichen Partner für den Erhalt der international renommierten deutschen Tanzlandschaft. 

Die INITIATIVE TANZ als Zusammenschluss von Dachverband Tanz Deutschland, explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum, NATIONALESPERFORMANCE NETZ und Bureau Ritter steht für die kooperative Tanzförderung.
Gemeinsam mit dem Bund, den Ländern und Kommunen hat die Initiative eine Grundlage für die Systematisierung der Tanzförderung im Rahmen eines kooperativen Match-Funding-Modells gelegt.
Sie vernetzt Künstler:innen mit Spielstätten, Koproduzenten und Ko-Förderern und dem Publikum. So kann Förderung nachhaltig wirken und die Exzellenz der deutschen Tanzlandschaft gesichert werden – in Städten, im ländlichen Raum, in europäischen Kooperationen und im internationalen Kulturaustausch.
In der aktuell schwierigen Situation halten Kommunen und Länder an ihren Ko-Förderungen fest – sie brauchen jedoch den Bund weiterhin als verlässlichen Kooperationspartner.

Am 13.11.25 wird im Bundestag über die dringend benötigen Mittel im Bundeshaushalt 2026 entschieden.
Die INITIATIVE TANZ setzt auf den Bund als verlässlichen Partner für den Erhalt der international renommierten deutschen Tanzlandschaft. Sie ist ein wichtiger Faktor des gesellschaftlichen Zusammenhalts und sichert die Arbeitsgrundlage und die kontinuierliche Arbeit von Künstler:innen, die weltweite Strahlkraft und die wirtschaftliche Stärkung des Tanzsektors in Deutschland.

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explore dance startet mit großen Impulsen für Tanz und junges Publikum in die neue Spielzeit – finanzielle Lage bleibt ungewiss https://explore-dance.de/news-presse/explore-dance-startet-mit-grossen-impulsen-fuer-tanz-und-junges-publikum-in-die-neue-spielzeit-finanzielle-lage-bleibt-ungewiss/ Wed, 24 Sep 2025 15:46:34 +0000 https://explore-dance.de/?post_type=news-presse&p=19641 Große Pläne für die neue Spielzeit! Doch bleiben Bundesmittel für 2026 aus, ist unklar, wie es mit explore dance weitergeht [...]

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Drei Tänzer*innen performen im Stil von Break Dance

18. September 2025

Neue Partner, Uraufführungen, Vermittlung & Gastspiele: explore dance startet mit großen Impulsen für Tanz und junges Publikum in die neue Spielzeit – finanzielle Lage bleibt ungewiss

Mit vier geplanten Uraufführungen und einem sechstägigen Festival in Potsdam startet das bundesweite Netzwerk explore dance – Tanz für junges Publikum in die neue Spielzeit. Frische Impulse setzt die Zusammenarbeit mit den zwei neuen Partnerinstitutionen im Netzwerk, Künstler*innenhaus Mousonturm (Frankfurt/Main) und perform[d]ance (Stralsund), die neue künstlerische Projekte in die Zusammenarbeit einbringen. Die finanzielle Lage bleibt kritisch. Sollten keine Bundesmittel für den Haushalt 2026 bereitgestellt werden, ist unklar, ob das Netzwerk seine erfolgreiche bundesweite Arbeit in urbanen und ländlichen Räumen fortsetzen kann.

Das explore dance Festival #7 lädt vom 24. – 29. September Kinder, Jugendliche, Familien, Schulklassen und Lehrer*innen nach Potsdam ein. Mit einem vielseitigen Programm aus explore dance Pop Up-Stücken, Gastspielen, Workshop-Angeboten, Diskurs- und Austauschformaten in Schulen und auf Bühnen in Potsdam und Brandenburg hebt das Festival die Bedeutung von kultureller Teilhabe und künstlerischer Freiheit hervor. In Anerkennung der Programmziele wurde das Festival offiziell in die Feierlichkeiten zum 20-jährigen Jubiläum des UNESCO-Übereinkommens zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen aufgenommen.

Vier explore dance-Neuproduktionen sind für die neue Spielzeit gesetzt, zwei davon bereits in Vorbereitung: Das Pop Up RITOURNELLES von Johanna Ackva und Laura Gary für die Allerkleinsten ab drei Jahren wird Mitte Dezember an der fabrik Potsdam uraufgeführt. Hier dreht sich alles um Kreise, Rhythmen, Reime und Bewegung. Im März 2026 folgt die Premiere von Main Character: Lost des Kollektivs Miller de Nobili in München für ein jugendliches Publikum. Die Gemeinschaftsproduktion von Fokus Tanz München und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste nimmt mit Breaking und Urban Dance die Suche nach Identität in den Fokus.
Wie in allen explore dance-Produktionen werden Kinder und Jugendliche bereits als Entscheider*innen in die künstlerische Auswahl der Stücke mit einbezogen, sind während der Kreation in direktem Austausch mit den Künstler*innen und können in Vermittlungsformaten wie Workshops, Probenbesuchen und Recherchesession kreative Prozesse mitgestalten.

explore dance erhöht das Touring aller Produktionen bundesweit sowie international in Städten und in ländlich-strukturschwachen Räumen. Damit wird die Sichtbarkeit aller Werke nachhaltig gestärkt und künstlerische Teilhabe für Kinder und Jugendliche unabhängig von Wohnort oder sozialem Hintergrund  gewährleistet. Allein im September stehen achtzehn Gastspiele verschiedener explore dance-Stücke in Schulen, Bildungszentren, auf Bühnen und Open Air von Hamburg über Schleswig-Holstein und Niedersachsen, Potsdam und Freiburg bis nach Zug in der Schweiz auf dem Spielplan. Ab November tourt die Audiowalk-Produktion Ein Raum ohne Wände der Künstler*innengruppe LIGNA vom Künstler*innenhaus Mousonturm durch einige Partnerstädte des Netzwerks.

Die finanzielle Lage von explore dance bleibt dabei äußerst kritisch. Die derzeitige Bundesförderung läuft im Herbst aus. explore dance kann seine erfolgreiche länderübergreifende Arbeit in dieser Form nur mit weiterer Unterstützung durch den Bund fortsetzen. Sollten im Haushalt 2026 keine Bundesgelder vorgesehen werden, bleibt das Weiterbestehen des Netzwerks ungewiss.

Das länderübergreifende Netzwerk Tanz für junges Publikum explore dance setzt sich seit 2018 für die Förderung und Vermittlung zeitgenössischen Tanzes an Kinder und Jugendliche ein. In den sieben Jahren seines Bestehens sind inzwischen 35 Tanzstücke für Kinder und Jugendliche verschiedener Altersstufen entstanden. Die Bühnen- und Pop Up-Stücke wurden bundesweit und international bereits in über 600 Vorstellungen auf Bühnen, in Klassenzimmern und im öffentlichen Raum in der Stadt und auf dem Land flankiert von hunderten Vermittlungsformaten gezeigt – von Flensburg über Bad Oldesloe und Zwickau bis Lalling, von Osnabrück über Altlandsberg und Berlin bis Eisenhüttenstadt.

explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum ist ein Zusammenschluss von fabrik (moves) Potsdam, Fokus Tanz / Tanz und Schule München, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg, Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt/Main und Perform[d]ance Stralsund.

explore dance wird gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien; die explore dance-Aktivitäten der Projektpartner*innen werden jeweils kofinanziert durch die Landeshauptstadt Potsdam, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums, das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, die Landeshauptstadt Dresden, die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Crespo Foundation, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern und den Landkreis Vorpommern-Rügen.
Mit Unterstützung der Beisheim Stiftung und der Art Mentor Foundation Lucerne.

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Open Call für Tänzer*innen https://explore-dance.de/news-presse/open-call-taenzer-innen/ Tue, 29 Jul 2025 16:31:00 +0000 https://explore-dance.de/?post_type=news-presse&p=19137 Für die neue explore dance-Produktion „Main Character: Lost“ der Companie Miller de Nobili suchen wir eine*n Tänzer*in mit Schwerpunkt Breaking & Urban Dance. [...]

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29. Juli 2025

Wir suchen eine*n Tänzer*in für neue explore dance-Produktion

 

Für die neue Produktion Main Character: Lost der Companie Miller de Nobili (Alexander Miller und Chiara de Nobili) im Rahmen von explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum und in Koproduktion von Fokus Tanz München und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden suchen wir:

1 Tänzer*in (Breaking/Urban Dance)

 

  • Die Audition richtet sich an Tänzer*innen mit Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in München und findet am 5. November 2025 in München (Studio tba) statt.
  • Bewerbungen mit Lebenslauf und Videolinks bis zum 15. September 2025 an exploredance@fokustanz.de
  • Bitte in der Bewerbung die Verfügbarkeit am Tag der Audition (5. Nov.) sowie zu allen Proben- und Aufführungszeiten bestätigen (Zeitrahmen der Produktion siehe Open Call).
  • Die Produktion richtet sich an ein junges Publikum ab 10 Jahren und wird an beiden Orten, München und Dresden, geprobt und aufgeführt. Weitere Vorstellungstermine innerhalb des Netzwerks sind möglich.

👉 Vollständiger Open Call hier.

 

Zum Stück:

 

Heranwachsen bedeutet, sich ständig zwischen Erwartungen, Unsicherheiten und dem eigenen Wunsch nach Selbstbestimmung zu bewegen. Junge Menschen stehen heute unter enormem Druck – von Eltern, Freund*innen, sozialen Medien und der Gesellschaft. Gleichzeitig leben sie in einer Welt voller Unsicherheiten: geopolitische Spannungen, Klimakrise, die Nachwirkungen der Pandemie und ein Überangebot an Möglichkeiten, das of mehr Überforderung als Freiheit bedeutet. Wer soll man sein? Welche Entscheidungen sind richtig? Und wie findet man seinen eigenen Weg in einer Zeit, die sich ständig verändert?

Die Produktion Main Character: Lost nimmt genau diese Fragen in den Fokus. Gemeinsam mit Tänzer*innen aus der Breaking/Urban Dance- und zeitgenössischen Szene werden diese Themen erkundet und diskutiert. Eigene Erfahrungen mit Druck, dem Gefühl des Feststeckens oder der Suche nach Identität fließen in die Recherche ein und bilden die Grundlage für einen offenen Austausch mit dem jungen Publikum.

Das Stück richtet sich an ein Publikum ab 10 Jahren und wird sowohl für die Bühne als auch flexibel im Pop Up-Format für andere Räumlichkeiten wie zum Beispiel Schulräume, Turnhallen, Stadtteilkulturzentren, Galerien, Bibliotheken oder den öffentlichen Raum konzipiert. Bereits während der Stückentwicklung findet ein enger Austausch zwischen den Künstler*innen und der jungen Zielgruppe statt. Ein Vermittlungsformat wird im Entstehungsprozess der Produktion mitgedacht und schließt sich an die Aufführungen an.

Für das Stück koproduzieren Fokus Tanz München und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden. Um den Austausch der lokalen Szenen zwischen München und Dresden zu stärken, werden Künstler*innen aus beiden Städten zusammenarbeiten.

 

Weitere Infos:

 

Details zum zeitlichen Rahmen der Produktion sowie zu den Konditionen sind im vollständigen Open Call nachzulesen.

👉 Kontakt für Rückfragen und Bewerbungen:  exploredance@fokustanz.de 

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